Politik & Verfassung

Internationale Zusammenarbeit

Nachhaltigkeit ist eine globale Aufgabe und kann nicht allein durch nationale oder regionale Anstrengungen erreicht werden. Um den globalen Herausforderungen zu begegnen, trifft sich die internationale Staatengemeinschaft seit den 90er-Jahren regelmäßig zu Rio-Konferenzen oder UN-Klimagipfeln. Dabei entstanden sind u.a. die Agenda 2030 und die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Außerdem leistet die Zusammenarbeit zwischen internationalen Akteur*innen der Zivilgesellschaft, WissenschaftWirtschaft und Politik einen wichtigen Beitrag für die nachhaltige Lösung globaler Dimensionen

Good Practice auf Bundesebene und der RENN.west Region:

High-level Political Forum (Beispiel Bund)

Um die Umsetzung der Agenda 2030 zu überprüfen, wurde die Schaffung des Hochrangigen Politischen Forumfür Nachhaltige Entwicklung (HLPF) beschlossen. Das HLPF ist somit das zentrale UN-Gremium zur Abstimmung der globalen Nachhaltigkeitspolitik. Neben der Präsentation freiwilliger Staatenberichte (Voluntary National Reviews) und dem Aushandeln politischer Erklärungen, bekommen auch u.a. Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft und Wissenschaft die Möglichkeit zur Beteiligung. Das Forum tagt jährlich auf Minister*innenebene und alle 4 Jahre auf Ebene der Staats- und Regierungschef*innen. 

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Partnerschaft Rheinland-Pfalz und Ruanda (Beispiel Land)

Seit 1982 pflegen Ruanda und Rheinland-Pfalz eine enge Partnerschaft, die breite Unterstützung sowohl in der Bürgschaft als auch in Politik und Verwaltung gefunden hatDurch vielfältige Projekte konnten bereits zahlreiche Kommunen, Vereine, Kirchen, Hochschulen und Schulen vernetzt werden. Durch die Schwerpunkte der Partnerschaft in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Umwelt, trägt die Zusammenarbeit aktiv zu Umsetzung der SDGs 3, 4, 15 und 17 beiEin neuer Baustein ist der 2018 implementierte kommunale Verwaltungsaustausch, der zum nachhaltigen Verwaltungshandeln beider Partner*innen beiträgt.  

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Kommunale Klimapartnerschaften (Beispiel Kommune)

Die lokale Umsetzung der global beschlossenen Vereinbarungen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Klimaschutz, fördern kommunale Klimapartnerschaften. Im Projekt der SKEW und LAG 21 NRW werden Klimapartnerschaften aus jeweils einer Kommune aus dem Globalen Süden sowie Deutschland zwei Jahre begleitet und beraten. Um eine strategische und langfristige Zusammenarbeit zu etablieren, entwickeln die Partnerschaften umfassende gemeinsame Handlungsprogramme. Mittlerweile haben bereits 80 Klimapartnerschaften aus fast 150 Kommunen über 100 Klimaprojekte weltweit umgesetzt. 

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